Der Enertex® EibPC ist in folgenden Varianten erhältlich:
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Enertex® EibPC – Der Hutschienen-PC für die
EIB/KNX-Hausautomatisierung
Die Inbetriebnahme erfolgt durch das mitgelieferte Programm Enertex® EibStudio von einem Microsoft® Windows® oder Linux®-PC aus über eine LAN-Verbindung. Danach ist diese Verbindung für den Betrieb des Enertex® EibPC mit einem großen Teil seiner Funktionalität nicht mehr erforderlich, da es sich hier um einen unabhängigen Rechner handelt. Lediglich Webserver, Steuerung von Multimediageräten (UDP Telegramme), Synchronisierung der Systemzeit via Internet und E-Mail-Benachrichtigung benötigen eine LAN-Verbindung.
Über eine FT1.2-Schnittstelle RS232-EIB/KNX oder einer EIBnet/IP Schnittstelle (beide nicht im Lieferumfang enthalten) greift der Enertex® EibPC als Steuerung auf das EIB/KNX-System zu und protokolliert außerdem die Telegramme auf dem Bus.
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Mit dem Enertex® EibPC können auf einfache Weise folgende Funktionen im EIB/KNX-System realisiert werden:
Technische Daten:
Lieferumfang:
Die Oberfläche:
Abbildung 1: Die Oberfläche Enertex® EibStudio
Die EIB/KNX-Anwendungen des EibPCs werden mit dem PC-Programm EibStudio entworfen. Man kann dazu vordefinierte mitgelieferte Makroblöcke, eine leicht erlernbare Programmiersprache oder beides verwenden. Das Enertex® EibStudio kann zu Testzwecken in der Vollversion auf der Website der Enertex® Bayern GmbH heruntergeladen werden.
Es werden umfangreiche Bibliotheken in Form von Makroblöcken für Beschattungsaufgaben, Wintergartensteuerungen und Beleuchtungen mitgeliefert. Diese Bibliotheken werden per Mausklick und den Makroassistenten konfiguriert, so dass der Enertex® EibPC im einfachsten Fall ohne jegliche Programmierkenntnisse bedient werden kann. Abbildung 5 zeigt den Assistenten für die Eingabe einer Beschattungsautomatisierung mit dem Enertex® EibPC.
In Abbildung 1 ist ein Anwendungsbeispiel mit Programmierung dargestellt. Rechts im Fensterabschnitt Adressen ist der Import der Gruppenadressen aus der ETS3 dargestellt. Für die Eingabe des Aufstellungsorts, Wahl der Importdatei der Gruppenadressen (ESF) und die E-Mail- Konfiguration stehen Assistenten zur Verfügung, die dann die entsprechenden Einträge im Projekt (Anwendungsprogramm) vornehmen. Da diese Einträge allesamt textbasiert sind, können professionelle Anwender Einstellungen und Programmteile wesentlich zeitsparender per Copy und Paste übernehmen. Alternativ können die Einstellungen auch menügeführt (vgl. Abbildung 3) vorgenommen werden.
Assistenten:
Abbildung 2: Makroassistent für die Beschattung
Die Programmiersprache ist einfach gestaltet und besteht aus Wenn-Dann-Anweisungen und einfachen Zuweisungen. Der Anwender wird von einen Texteditor mit Syntaxhervorhebung und Autovervollständigung unterstützt. Auch das Erstellen eigener Makrobibliotheken ist problemlos möglich.
Die Gruppenadressen des EIB/KNX-Systems können aus einer ETS-Exportdatei (*.esf) in das EibStudio importiert und dort verwendet werden. Eine Anwendungserstellung ist jedoch auch ohne diesen Import möglich. Dazu müssen nur die Gruppenadressen bekannt sein, welche verarbeitet werden sollen. Bei direkter Angabe der eigentlichen Adresse (z.B. 2/3/5) kann auch der ETS Export umgangen und ohne diesen gearbeitet werden.
Für die Eingabe des Aufstellungsorts, Wahl der Importdatei der Gruppenadressen (ESF) und die E-mail-Konfiguration stehen Assistenten zur Verfügung, die dann die entsprechenden Einträge in der Projektdatei (Anwendungsprogramm) vornehmen. Da diese Einträge allesamt textbasiert sind und auch direkt im Anwendungsfenster verändert werden, können professionelle Anwender Einstellungen und Programmteile wesentlich zeitsparender per Copy und Paste übernehmen. Alternativ können aber die Einstellungen auch menügeführt (vgl. Abbildung 3) vorgenommen werden.
Abbildung 3: Konfiguration des Enertex® EibPC
Datenlogger:
Das Enertex® EibStudio verfügt über die Möglichkeit, die aktuellen Telegramme des EIB/KNX-Systems zu beobachten und die im Enertex® EibPC gespeicherten Telegramme der Langzeit-Protokollierung herunterzuladen. Diese können als *.csv-Dateien exportiert und in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Microsoft® Excel® verarbeitet werden. Durch die im Protokoll enthaltenen Zeitstempel eignet sich der EibPC zur Analyse des EIB/KNX-Systems. Die Aufzeichnung der Telegramme erfolgt direkt im Enertex® EibPC in einem Ringspeicher mit 500.000 Telegrammen auch ohne bestehende LAN Verbindung zu einem PC. Zu einem späterewerden Zeitpunkt können dann die Telegramme über das EibStudio in den PC gelesen und ausgewertet werden.
Abbildung 4: Import der Daten in MS Excel®
Debugger und Sniffer:
Aus dem Enertex® EibStudio heraus kann über den Enertex® EibPC zudem lesend und schreibend auf Geräte des EIB/KNX-Systems zugegriffen werden („Sniffer“) und Variablen der Programmierung gelesen und verändert werden („Debugger“).
Abbildung 5: Der Debugger und Sniffer des Enertex® EibPC
LAN Gerät im Heimnetz – Zusatzoption NP:
Der Enertex® EibPC kann mit Geräten in einem bestehendes LAN Netzwerk per UDP Datagrammen kommunizieren. Damit lässt sich beispielsweise eine Ansteuerung vonMultimediageräten realisieren oder z.B. eine MP3-Songlist während der Wiedergabe auf KNXTM Anzeigeelementen ausgeben.
Die LAN-Unterstützung des Enertex® EibPC umfasst:
Ein beispielhaftes Programm ist in Abbildung 6 dargestellt. Der Webserver wird über das Enertex® EibStudio konfiguriert. Auch hier erfolgt die Konfiguration textbasiert mit Hilfe des Enertex® EibStudio, so dass der professionelle Anwender hier mit Hilfe von Copy und Paste vorgefertigte Lösungen schnell übernehmen kann.
Die Darstellung des Webservers ist variabel in Form einer Tabelle mit bis zu 255 Elementen vorzugeben. Das Design des Webservers ist professionell erstellt, so dass eine für den Inbetriebnehmer lästige bzw. problematische „optische Optimierung“ nicht notwendig wird (Abbildung 7).
Abbildung 6: LAN und Webserver bei der Programmierung
Abbildung 7: Webserver Visualisierung des Enertex® EibPC
